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<pre>Scheint Heiko Herrlich den defensiven Problemen mittlerweile aber zunehmend erfolgreich zu Leibe zu rücken, sehen die Perspektiven nun auch in Frankfurt überaus passabel aus.  <p> Zwar erzielten die Frankfurter die vermeintliche Führung, der Treffer wurde korrekterweise jedoch aberkannt. Die Gladbacher hielten daraufhin das Tempo hoch, erspielten sich viele Chancen und gingen mit 2:0 in Führung.  <p>  Schon allein der Tabellenstand beider Klubs lässt gar keinen anderen Schluss zu. Immerhin stehen sich im kleinsten Stadion der Liga zwei Teams gegenüber, die weiterhin unter dem ominösen Strich rangieren – Ingolstadt auf 17, der HSV mit einem Zähler mehr auf dem Relegationsplatz. <p> Die Niedersachsen haben eine desaströse Bilanz aufzuweisen: in den vergangenen sieben Spielen kassierte Hannover 96 durchwegs Niederlagen und hat sich dadurch im Tabellenkeller festgesetzt. Den letzten Sieg gab es Ende November, als der FC Ingolstadt mit 4:0 nach Hause geschickt wurde. <p>  Dass die Eintracht bisher nicht in den Überlebensmodus umgeschaltet hat, deckte jüngst auch das torlose Remis gegen den Dino auf: Obwohl sich der HSV in der vorteilhafteren tabellarischen Situation befindet, gingen nur die Hamburger mit erhöhtem läuferischen und kämpferischen Engagement zu Werke.  </pre>


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<pre>So weit, so normal, doch dass die Eintracht am 3Spieltag der Bundesliga um einen Platz in der Europa League kämpft und sich die „Wölfe“ in höchster Abstiegsnot befinden, ist dann doch ein wenig unerwartet.  <p> Hierbei gibt es die Absicherung, dass der ausgewählte Favorit – beispielsweise Gladbach – auch unentschieden spielen kann, damit die Wette aufgeht. Die Quote ist aufgrund der Risiko-Minimierung zwar etwas niedriger, aber dafür gibt es auch eine gewisse Sicherheit.  <p>  Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrüb – der FC Ingolstadt erlebte am vergangenen Wochenende wahrlich ein Wechselbad der Gefühle. <p> Den Teams aus Frankfurt und Freiburg dürfte die Winterpause nicht sonderlich gelegen gekommen sein: Während der Sport-Club erst ganz am Ende der Hinrunde einen richtig starken Lauf genoss, droht die Eintracht fortan von den unseligen Geistern der Vergangenheit verfolgt zu werden. <p>  Wurde dieses Anknüpfen an die unselige Vergangenheit zunächst auf die sich häufenden Verletzungssorgen zurückgeführt, waren zuletzt selbst die Spieler müde geworden, stets nur die dünne personelle Decke als Alibi heranzuziehen.  </pre> 


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<pre> Neben Niederlagen gegen Wolfsburg, Mainz und den FC Bayern war dem FCA in der Fuggerstadt bislang nur gegen ein ganz kleines Licht das dreifache Punkte-Glück vergönnt. Das notorisch auswärtsschwache Darmstadt lieferte auch in der WWK Arena pflichtbewusst die Zähler ab.  <p> Letzterer hatte auch beim Führungswechsel seine Füße im Spiel, als er am Strafraumrand gleich zwei Gegenspieler aussteigen ließ und anschließend perfekt für Ginter durchsteckte. Es war der Anfang vom Ende, denn nur drei Minuten danach stellte Jannik Vestergaard mit seinem Kopfballtor den 3:1-Endstand her.  <p>  Mit einem Sieg gegen den HSV wäre die Europa League zumindest theoretisch noch erreichbar gewesen (Platz sieben). <p>  Andererseits müsste der Fußballgott schon einen verdammt launigen Tag erwischen, um dem Schlusslicht in der Commerzbank-Arena auch nur ein Pünktchen zuzuschustern: Die aktuelle Heimbilanz der Eintracht mutet immerhin geradezu furchteinflößend an. <p>  Wir Wettfreunde sind jedenfalls der Überzeugung, dass der HSV wie bereits in den beiden Spielzeiten davor mit einer Niederlage ins neue Pflichtspiel-Jahr starten wird.  </pre>


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<pre> Das „magische Dreieck“ könnte einen deshalb geradewegs dazu verleiten, den Frankfurtern einen sich ins Unendliche verlängernden Höhenflug zu prophezeien.  <p> Dass aber etwa die Differenz auf den SC Freiburg lediglich drei Punkte beträgt, spendet ob der aktuellen Entwicklung kaum noch Trost: Der Verlauf der Leistungskurve lässt nicht vermuten, in absehbarer Zeit zur benötigten Aufholjagd in der Lage zu sein.   <p> Darüber hinaus konnte aber auch die oftmals wackelige Defensive, unter anderem mit dem bei Leverkusen ausgemusterten Emir Spahic, stabilisiert werden. In den letzten drei Ligaspielen blieben die Hamburger mit Torhüter Jaroslav Drobny, der den an der Schulter verletzten Kapitän Rene Adler mustergültig ersetzte, ohne Gegentreffer. Daher sah Labbadia zuletzt auch keinen Grund, Drobny wieder auf die Bank zu setzen. <p>  Mit einem Sieg gegen Schalke 04 soll nun der Befreiungsschlag kommen. Aber das könnte sich als schwierigere Aufgabe als gedacht erweisen, denn die Augsburger gewannen erst ein einziges Mal in ihrer Vereinsgeschichte gegen die „Knappen“.  <p> Allerdings wollen die Bremer aus Frankfurt etwas Zählbares mitnehmen — ein Punkt aus zwei Spielen wäre für die ambitionierten Norddeutschen sicher eine große Enttäuschung.  </pre>


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<pre> Nach einem holprigen Saisonstart, bei dem aus den ersten sechs Spielen gleich drei verloren gingen, haben sich die Frankfurter mittlerweile stabilisiert. Seitdem wurde nur noch ein Liga-Spiel verloren.  <p> „Wir sind sehr glücklich, dass wir jetzt im achten Jahr das erste Mal das erste Spiel gewonnen haben“, zeigte sich auch der Trainer der „Fuggerstädter“ glücklich darüber, endlich die „Auftakt-Phobie“ besiegt zu haben.  <p>  Eine Woche davor war es genau umgekehrt. Da führte Augsburg 3:0 gegen Leverkusen, ehe sie in der Schlussminute aus einem Strafstoß noch das 3:3 kassierten. <p>  Zehn Spiele in Folge ungeschlagen? Das gab es zuvor nur 2012! Nach dem besten Start der Historie könnte Freiburg, sofern der BVB mitspielt, sogar den zweiten Platz erobern. So groß wird Trainer Christian Streich vermutlich nicht denken.  <p> Damals saß noch Frontzeck auf der Hannoveraner Trainerbank, doch mit Ende der Hinrunde ging auch dessen Amtszeit bei den Niedersachsen zu Ende. Thomas Schaaf wurde als Retter geholt, doch bislang konnte der Bremer Meistertrainer noch nichts bewirken.  </pre>


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